Trüffelsuche mit Hund - von der Natur für die eigene Kultur abschauen



...von den Besten der Besten lernen


Ihre Abschlussprüfung dokumentieren wir für Schulungszwecke mit der Kamera.

Trüffelsuche mit Hund

In vier Schritten zum Erfolg

Wichtigstes Erkennungsmerkmal verantwortungsvoller Betreiber von  Trüffelbaumschulen ist neben qualifizierter Beratung vor Ort , die Vermittlung von  essenziellen Grundkenntnissen zum Trüffelanbau durch regelmäßige Ausbildung. Beides zusammen ist Leistung  auf höchstem Niveau.  Zum Einstieg in die Welt der Trüffeln empfehlen wir unseren Grundkurs I - Trüffelsuche mit Hund

Welche Hunderasse ist für die Trüffelsuche geeignet?


Anders als Menschen nehmen Hunde ihre tägliche Umwelt über den Geruchssinn wahr. Und genau dieser Sinn ist gefragt, denn Trüffeln werden einzeln über den Geruch aufgespürt. Vom Windhund über Mops und Labrador, Vizsla, Pudel, Terrier, Lagotto oder Golden Retriever, Schäferhund oder Dackel, im Prinzip können alle Hunderassen  auf die Trüffelsuche gelenkt werden.  


 

Wie alt darf ein Hund für die Trüffelsuche sein?

Die jüngste Teilnehmerin war gerade mal 12 Wochen, der älteste dagegen 14 Jahre alt. Ein Seniorhund kann die Trüffelsuche lernen, muss er doch sowieso täglich mit der Nase orientieren und navigieren. Für Freude im Leben ist es nie zu früh und selten zu spät.

 

 

Welche Eigenschaften sollte der Hund mitbringen?

Ein verspielter und aufmerksamer, gern schnüffelnder neugieriger Hund ist vorteilhaft, insbesondere dann, wenn er mit Futter oder Spielzeug motivierbar ist.

sein.


Wie lange dauert die Ausbildung zum Trüffelhund?


 Gute Mitarbeit und Führung des Hundes durch den Besitzer vorausgesetzt, wird ein Hund vergrabene Trüffeln zumeist bei der Abschlussübung finden. – Bis ein Hund (und der Hundeführer) ein guter Trüffelhund und für die Trüffelernte geeignet ist vergehen 2-3 Jahre Trainingszeit.  
 

 

Wer kann am Trüffelsuchseminar teilnehmen?

Nur Teilnehmer mit ihrem Hund können an dem Kurs teilnehmen. Ein weiterer Ausbildungsplatz für Personen ohne Hund wie z.B. ein Familienangehöriger aus demselben Haushalt, kann als Begleitperson zugelassen werden.
 
 

Was haben Kursteilnehmer zu beachten? 
Läufige Hündinnen können aufgrund der Ablenkung anderer Teilnehmer nicht am Kurs teilnehmen. Teilnehmende Hunde müssen geimpft, versichert, gesund und sozial verträglich sein. Diese Hunde dürfen sich mit Leinenpflicht im Seminarraum aufhalten. Jedoch dürfen andere Seminarteilnehmer von Ihnen nicht gestört werden. 

Vom Hundehalter zum Trüffelsucher * Grundkurs I - Trüffelsuche mit Hund

Ziel der Veranstaltung und geplanter Verlauf


 Der aufmerksame Kursteilnehmer ist nach dem Seminar in der Lage, geeignete Lebensräume und damit mögliche Trüffelstellen in beliebiger Umgebung grob anhand geologischer, ökologischer und topografischer Parameter zu bestimmen und seinen Hund mit einem bestimmten Trüffelgeruch selbst zu trainieren.  

 

Zeitlicher Ablauf und geplante Inhalte

Der Kurs findet an zwei aufeinanderfolgenden Wochenendtagen statt. 

Samstag: 10:00 Uhr – 16:00 Uhr

Sonntag: 10:00 Uhr – 15:45 Uhr

I. Tag

Es werden Grundkenntnisse vermittelt. Dazu werfen wir einen kleinen Rückblick in die Trüffelgeschichte Deutschlands bis hin zur aktuellen Marktsituation für Trüffeln. Es folgt eine grobe Einführung in die Systematik der speziellen Trüffel-Pilz-Kunde. Es werden Dabei werden verschiedene Trüffelarten als groben Überblick dargestellt. Dabei lernt der Teilnehmer die geheimnisvolle Lebensweise dieser unterirdisch wachsenden Pilze kennen, erfährt einiges über spezielle Lebensräume und zum Thema Naturschutz. Ökologisch beschrieben werden typische Fundstellen mit Bodenverhältnissen und Begleitvegetation, Ekto-Mykorrhizapartnern, sowie Licht- und Bodenverhältnisse und den Wachstumszyklen. 

Wir fertigen unterschiedlich präparierte Dummies an, um die Hunde über erste Kennenlern- und einfachen Suchübungen mit dem Trüffelgeruch vertraut zu machen. 

II.Tag: 

Nach kurze, Wiederholung des Vortages und dem Bau weiterer Dummies erfolgen weitere Such- und Beobach- tungsübungen für Mensch und Hund mit praktischen Trainingseinheiten in ausgewählten Lebensräumen. Dabei wird in feinsten Abstufungen der Schwierigkeitsgrad Schritt für Schritt erhöht bis hin zum Umgang mit ersten Hindernissen und im Boden versteckten Trüffeln. Daran schließt sich ein letzter Theorieblock zur Geschichte der Trüffeln an. Nach der gemeinsamen Mittagspause erfolgt eine Abschlussübung mit echten, in der Erde versteckten Trüffeln an potentiellen Trüffelstellen

Preise, Anmeldung, Termine, Veranstaltungsstätte


298€/Team (250€/Person + 48€/Hund) inkl. Trainingsmaterial, zahlbar in bar zum Kursbeginn.

Die gesamte Kursgebühr ist zahlbar und fällig mit der Buchungsbestätigung.
Eine Stornierung ist kostenpflichtig. Die Stornogebühren belaufen sich bis 14 Tage vor Kursbeginn auf 50% der Kursgebühr.

Danach ist die vollständige Teilnehmergebühr zu tragen.


Anmeldung über: kirsten.puppe@freilandpilze.de


Bitte mache Sie bei der Anmeldung einige Angaben zum Hund: Rasse, Alter, Geschlecht und bisherige Aktivitäten. 

Sofern eine Unterkunft benötigt wird, bitte ich diese selbst zu buchen, ggf. über HRS oder booking.com. In den Kursgebühren sind die Kosten für Unterkunft und Verpflegung nicht enthalten. 


Aktuelle Termine

„Trüffelsuche mit Hund“,  28 -29. März 2026 (auf Grund der Extremhitze verschoben),  27.-28. Juni 2026  (verschoben wegen Hitze), 12.-13. September 2026  (ausgebucht) und 19.-20. September 2026.


Treffpunkt: Seminarraum „Thüringer Freilandpilze GmbH“, Jägerstraße 15a, 06571 Roßleben-Wiehe OT Schönewerda

Parkplätze sind ausreichend vorhanden. 

Falls sich eine Verspätung oder Absage ergibt, bitte persönlich oder per SMS/WhatsApp vor Beginn unter der 01723428432 informieren. 

 

Was passiert nach dem Kurs?

Für Fortgeschrittene, die bereits an Grundkurs 1 teilgenommen haben, bieten wir Grundkurs II zur Intensivierung, Erweiterung und Vertiefung der erlernten Grundkenntnisse im Oktober und November 2026 an.

 

Haftungsausschluss

Die Teilnahme an den verschiedenen Anlässen erfolgt grundsätzlich auf eigenes Risiko, d.h. der Versicherungsschutz ist Sache jedes Einzelnen. Wir haften nicht für Schäden, die von Dritten und/oder deren Hunden herbeigeführt wurden. Wir machen sie deshalb ausdrücklich darauf aufmerksam, dass Sie über eine ausreichende Haftpflicht- und Unfallversicherung verfügen müssen. Bitte klären Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Haftpflichtversicherer ab, ob Schäden durch Hunde im Versicherungsschutz eingeschlossen sind. 

Vom Trüffelsucher zum Bürgerforscher – Weiterbildung, Feldforschung und Trüffelökologie

Themenübersicht und Ablauf

Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen zur Vorbereitung und Durchführung der Trüffelsuche. Dazu gehören die Auswahl geeigneter Lebensräume, die systematische Absuche sowie der Nachweis und die Dokumentation von Fundstellen hypogäischer Pilze (Trüffeln).

Mögliche Trüffelstandorte werden mithilfe geologischer und topografischer Karten sowie Google Maps, Google Earth und Satellitenbildern vorausgewählt. Grundlage dafür sind die Erfahrungen aus mehreren tausend untersuchten natürlichen Trüffelfundstellen.

Von natürlichen Fundstellen für den Trüffelanbau lernen

Ein wichtiges Forschungsziel besteht darin, Erkenntnisse aus natürlichen Trüffelvorkommen für den erfolgreichen Trüffelanbau nutzbar zu machen. Dazu hat die Forschungsgruppe Hypogäen (FGH) natürliche Standorte entsprechend ihrer Produktivität in sieben Produktivitätsstufen eingeteilt. Weitere Informationen: Produktivitätsstufen natürlicher Trüffelstandorte

In Theorie und Praxis lernen die Teilnehmer, erfolgversprechende Bereiche zu erkennen. Dazu zählen beispielsweise Weg- und Waldränder, Kreuzungen, Wegegabelungen, Traufbereiche, Stammabläufe, Waldecken und Waldspitzen. Trüffeln können aber ebenso innerhalb von Ortschaften vorkommen – etwa in Gärten, Vorgärten, Parks, Alleen oder Gedenkstätten. Solche Bereiche werden gemeinsam erkundet und kontrolliert.

Trüffelstandorte richtig einschätzen

Praktische Suchübungen mit Trüffelhunden, Dummies und weitere Trainingseinheiten finden bevorzugt in zuvor ausgewählten Gebieten statt. Am Anfang steht die Prüfung der Bodenacidität. Anschließend werden mögliche ektomykorrhizafähige Baumpartner sowie Sträucher, krautige Pflanzen und wichtige Zeigerpflanzen der Bodenvegetation erfasst.

Werden Trüffeln gefunden, beginnt die eigentliche Forschungsarbeit: Die Fundstelle wird dokumentiert und kartiert. Gemeinsam werden Standort, Vegetation und weitere ökologische Merkmale ausgewertet. So lernen die Teilnehmer nicht nur, wo Trüffeln vorkommen, sondern vor allem, warum sie gerade dort wachsen – und welche Erkenntnisse daraus für den Trüffelanbau gewonnen werden können.

Forschung, Ausbildung und Artbestimmung



Die nachfolgenden Veranstaltungen werden von unserem Kooperationspartner, der Deutschen Trüffelschule – Kurse und Termine, durchgeführt.

Hypogäische Pilze, die sich mikroskopisch nicht oder nicht sicher bestimmen lassen, werden zur eindeutigen Artbestimmung durch einen spanischen Kooperationspartner mittels DNA-Sequenzierung untersucht.


Terminübersicht: Grundkurse und Weiterbildungskurse


 12.-13. September 2026
Grundkurs I „Trüffelsuche mit Hund“
bei Thüringer Freilandpilze GmbH in Schönewerda im Kyffhäuserkreis in Thüringen


19.-20. September 2026
Grundkurs I „Trüffelsuche mit Hund“
bei Thüringer Freilandpilze GmbH in Schönewerda im Kyffhäuserkreis in Thüringen


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03.-04. Oktober 2026
Weiterbildung „Trüffelsuche mit Hund“
zum Bürgerforscher und Erntehelfer, Treffpunkt: Kaufland-Parkplatz in Quedlinburg, Badeborner Weg 2  in Sachsen-Anhalt


17.-18. Oktober 2026
Weiterbildung „Trüffelsuche mit Hund“
zum Bürgerforscher und Erntehelfer, Treffpunkt: Netto Marken-Discount, in Schwanebeck, Halberstädter Str. 19b in Sachsen-Anhalt


24.-25. Oktober 2026 
Weiterbildung „Trüffelsuche mit Hund“ zum Bürgerforscher und Erntehelfer, Treffpunkt: Parkplatz NETTO, Buttelstedter Str. 6, 99427 Weimar


Warum untersuchen wir unterschiedliche Trüffelstandorte?

Die ausgewählten Begehungsgebiete unterscheiden sich gezielt in Vegetation, Topografie und Geologie. Die geologischen Ausgangsgesteine reichen beispielsweise von Muschelkalk, Keuper und Dolomit über Kreide, Jura und Zechstein bis zu Gips und Kalktuff aus unterschiedlichen Erdzeitaltern.

Das hat einen wichtigen Grund: Unsere bisherigen Untersuchungen liefern Hinweise darauf, dass die Produktivität natürlicher Trüffelstandorte unter anderem mit der Art und Beschaffenheit kalkhaltiger Ausgangsgesteine im Untergrund zusammenhängen könnte.


Doch die Geologie ist nur ein Faktor. Deshalb vergleichen wir zusätzlich Höhenlage, Exposition, Niederschlagsmenge und Niederschlagsverteilung sowie die vorhandenen Ektomykorrhizapartner und deren unterschiedliche Kombinationen.


Durch die systematische Erfassung und den Vergleich dieser Standortfaktoren wollen wir besser verstehen, warum manche natürlichen Trüffelstandorte besonders produktiv sind und andere nicht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, geeignete Standorte zuverlässiger zu beurteilen und wichtige Zusammenhänge für den Trüffelanbau abzuleiten.


Kosten für die Weiterbildungskurse: Seminargebühr 198 €/Team, für Angehörige der FGH und Mitstreiter vorheriger Forschungs- und/oder Kartierungsaktionen 70€/Person, 
Teilnehmer: Suchteams, die zumindest an "Grundkurs I -Trüffelsuche mit Hund" teilgenommen haben, Bürgerforscher ohne Hund auf Anfrage
Anfragen/Anmeldung: nur per Mail über info@trueffelschule.de  oder kirsten.puppe@freilandpilze.de